Die schönsten Klöster im Nordschwarzwald
Neben Thermen und Wellness bietet der Kreis Calw im Nordschwarzwald auch für Kultur- und Geschichtsinteressierte zahlreiche Highlights. Historische Klosteranlagen, gut erhaltene Ruinen und eindrucksvolle Sakralbauten prägen die Region. Die folgende Übersicht stellt die schönsten Klöster im Nordschwarzwald vor – eingebettet in die Klosterroute Nordschwarzwald.
Die Klosterroute Nordschwarzwald – Geschichte, Kultur und Landschaft erleben
Die Klosterroute Nordschwarzwald führt durch eine landschaftlich reizvolle Region und verbindet mehrere bedeutende Klosteranlagen. Besucher erhalten hier einen einzigartigen Einblick in die religiöse, kulturelle und architektonische Geschichte des mittelalterlichen Südwestdeutschlands. Die Route eignet sich ideal für Tagesausflüge, Kulturreisen und kombinierte Wander- und Entdeckungstouren.
Kloster Maulbronn
(ca. 30 Minuten Fahrzeit) – Das ehemalige Zisterzienserkloster aus dem 12. Jahrhundert zählt zu den bedeutendsten und am besten erhaltenen Klosteranlagen Europas und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die nahezu vollständig erhaltene Anlage ist ein herausragendes Beispiel romanischer Architektur.
Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen der Kreuzgang, das Refektorium und die Klausur. Besonders eindrucksvoll ist die Stiftskirche aus dem 13. Jahrhundert mit ihrer klaren romanischen Formensprache, kunstvollen Skulpturen sowie Kanzel und Hochaltar.
Ergänzt wird der Besuch durch das Klostermuseum, Führungen sowie ein vielfältiges Kulturprogramm mit Konzerten und Ausstellungen. Übernachtungsmöglichkeiten innerhalb der historischen Anlage machen Maulbronn auch für mehrtägige Aufenthalte attraktiv.
Fazit: Kloster Maulbronn ist ein zentrales Kulturdenkmal im Nordschwarzwald und ein Muss für Liebhaber von Geschichte, Architektur und Kunst.
Kloster Hirsau
(ca. 20 Minuten Fahrzeit) – Das im 11. Jahrhundert gegründete Benediktinerkloster war eines der einflussreichsten Reformklöster des Mittelalters. Heute beeindruckt die weitläufige Ruinenanlage durch ihre monumentale Wirkung und historische Bedeutung.
Die Reste der Klosterkirche, des Refektoriums und der Klausur vermitteln anschaulich das frühere Klosterleben. Der Kreuzgang mit Brunnen und Säulen schafft eine ruhige, beinahe meditative Atmosphäre. Ein angeschlossenes Museum vertieft die Geschichte des Klosters und der Region.
Die Umgebung von Hirsau bietet zahlreiche Wander- und Radwege. Besonders beliebt ist die Anbindung an regionale Themenwege, die Natur- und Kulturerlebnis miteinander verbinden.
Fazit: Kloster Hirsau vereint eindrucksvolle Architekturgeschichte mit landschaftlicher Vielfalt und ist ideal für Kultur- und Naturfreunde.
Kloster Maria Reuthin in Wildberg
(ca. 15 Minuten Fahrzeit) – Das ehemalige Zisterzienserinnenkloster aus dem 13. Jahrhundert liegt idyllisch bei Wildberg und ist heute als stimmungsvolle Ruinenanlage erhalten.
Die Überreste von Klosterkirche, Kreuzgang und Refektorium zeugen vom einstigen Reichtum des Klosters. Besonders der spätgotische Baustil und die harmonische Einbettung in die Umgebung machen den Ort sehenswert.
Der angrenzende Klosterpark mit alten Bäumen und gepflegten Grünflächen lädt zum Verweilen ein. Wanderwege in der Umgebung ergänzen den Besuch ideal.
Fazit: Kloster Maria Reuthin ist ein ruhiger, geschichtsträchtiger Ort für Genießer, Spaziergänger und Kulturinteressierte.
Kloster Alpirsbach
(ca. 45 Minuten Fahrzeit) – Das im 11. Jahrhundert gegründete Benediktinerkloster zählt zu den wichtigsten romanischen Klosteranlagen im Schwarzwald.
Die Klosterkirche mit ihrer schlichten romanischen Architektur, der Kreuzgang sowie das Museum im ehemaligen Kornspeicher geben umfassende Einblicke in Klosterleben und Regionalgeschichte.
Ein besonderes Alleinstellungsmerkmal ist die angrenzende Klosterbrauerei, die seit dem 19. Jahrhundert nach traditioneller Rezeptur Bier braut.
Fazit: Kloster Alpirsbach verbindet Kultur, Geschichte und Genuss und ist ein lohnendes Ziel für einen ganztägigen Ausflug.

